Dr. Johannes Öhlböck LL.M.
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ORF: Fahrradunfall - Ansprüche ? | Dr. Johannes Öhlböck im Interview

07.08.2019
ORF konkret beschäftigte sich mit dem Fahrradunfall eines Hobby-Triathleten, der mittlerweile nach Klage bei Gericht gelandet ist. Moderator Marvin Wolf stellte Rechtsanwalt Dr. Johannes Öhlböck Fragen zum Fall und zu Ansprüchen bei einem Radunfall.

Radunfall am Treppelweg: Taxi schießt Rennradfahrer ab

Ein von Dr. Öhlböck vertretener Hobbytriathlet fuhr Anfang Juli 2018 mit seinem Rennrad in 1190 Wien am Radweg (Treppelweg) mit rund 25 km/h. Bei der Schiffsanlegestelle, etwa auf halber Höhe zwischen der Schemerlbrücke (Löwenbrücke) über den Donaukanal und dem Radgeschäft Donaufritzi fuhr ein Taxifahrer mit seinem Taxi unangekündigt auf den Radweg. Der Radfahrer hatte keine Möglichkeit mehr zu bremsen oder sonstwie auszuweichen. Er kollidierte mit dem PKW kollidierte und kam zu Sturz. Er prallte mit Kopf, Schulter und Hüfte auf der Straße auf. Der Taxilenker gestand sein Alleinverschulden noch am Unfallort ein.Der Fahrgast des Taxis sagte vor der Polizei aus, dass er „Stopp, Stopp“ rief und der Taxilenker trotzdem bis zur Kollision weiterfuhr und nicht anhielt.

Schwere Verletzungen nach Unfall

Der Kläger zog sich die nachfolgenden Verletzungen im Zuge dieses Unfalles zu:

  • Oberschenkelhalsbruch
  • Schlüsselbeinbruch
  • Prellung der Schulter und des Oberarmes
  • Prellung des Ellenbogens
  • Prellung sonstiger Teile des Handgelenkes und der Hand
  • Prellung des Knies
  • Prellung des Unterschenkels 
  • schwere Verbrennungen
  • Schürfwunden an Händen und Beinen

Er wurde umgehend nach dem Unfall ins AKH Wien eingeliefert, wo die Schenkelhalsfraktur um 22:00 Uhr notoperiert wurde. Aufgrund der Schwere der Verletzung war das Einsetzen von Stahlimplantaten (Schrauben, Stäbe und eine Platte) in der linken Hüfte notwendig. Die Rehabilitation dauerte mehrere Monate an und ist noch nicht abgeschlossen, zumal im Zuge einer weiteren Operation die Implantate entfernt werden müssen.

Ansprüche: Schadenersatz, Schmerzengeld, Heilungskosten, Verdienstentgang

Das Rennrad und die Ausrüstung des Rennradfahrers wurden bei dem Unfall zerstört. Darüber hinaus musste der Hobby-Sportler Kosten für Heilbehandlungen übernehmen, die von der Versicherung nicht gedeckt wurden und hatte zudem Verdienstentgang zu verzeichnen. Dazu kommen Ansprüche aus Schmerzengeld sowie die Haftung der beklagten Haftpflichtversicherung für Folgeschäden, die allesamt mit Klage beim Landesgericht für Zivilrechtssachen Wien geltend gemacht wurden (Schadenersatz / Schmerzengeld).

Rechtsanwalt Radunfall

Rechtsanwalt Dr. Johannes Öhlböck LL.M. berät und vertritt Radfahrer, die Opfer von Verkehrsunfällen wurden.


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